Pflege

Im Bezirksalten- und -pflegeheim Pfaffing steht der einzelne Bewohner/die einzelne Bewohnerin mit seinen/ihren individuellen Bedürfnissen und Wünschen immer im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wir wollen ihnen das Gefühl geben, stets und überall herzlich willkommen zu sein.

Wir sichern ihnen Privatheit, Würde, Unabhängigkeit, Entscheidungsfreiheit und Selbstverwirklichung zu und ermöglichen ihnen damit ein weitgehend selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Leben im Rahmen ihrer Fähigkeiten.

 

  • Bei allen betreuenden und pflegerischen Handlungen steht die Würde des Menschen im Vordergrund.
  • Individuelle Bedürfnisse und Gewohnheiten der zu betreuenden Menschen werden wahrgenommen und respektiert.
  • Die Eigenständigkeit, deren Erhaltung und Wiederherstellung sowie die Förderung der Selbständigkeit ist vorrangig.
  • Physische, psychische und soziale Veränderungen werden nicht isoliert gesehen, sondern in Beziehung zur Ganzheit des Menschen gesetzt.

Um unsere Werte und Grundsätze im Heimalltag umsetzen zu können, bedarf es verschiedener Hilfsmittel und Konzepte. Deshalb haben wir uns für das Pflegemodell der Mäeutik entschieden und dieses in unserem Haus eingeführt. 
 

Das Mäeutische Pflege- und Betreuungsmodell

Das Wort Mäeutik  kommt aus dem Griechischen und bedeutet (nach Sokrates) „Hebammenkunst.“

Diese „erlebnisorientierte Pflege“ wurde von der Holländerin Cora van der Kooij  in den 90er Jahren für die Betreuung von Demenzerkrankten und die Geriatrie entwickelt.

Fähigkeiten und Fertigkeiten von BewohnerInnen und Betreuungspersonen werden bewusst erkundet und gefördert.

Der Mensch und seine Beziehungen stehen dabei im Mittelpunkt.

Mit Hilfe der Instrumente der Mäeutik lernen Betreuungspersonen sich immer besser in die Lebenswelt der BewohnerInnen  einzufühlen, nehmen so ihre Bedürfnisse besser wahr, um diese in der individuellen Betreuung einzubeziehen.

Ebenso unerlässliche Bestandteile für das mäeutische Pflegemodell sind die Bezugspflege und eine ausführliche Biographiearbeit.

Im Zusammenspiel von BewohnerInnen, Angehörigen und Betreuungspersonal entsteht ein familiäres Umfeld, in dem Leben und Arbeiten in Geborgenheit und Zufriedenheit möglich ist.

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